Vorgaben und Beispiele für das Verfassen von Lernentwicklungsberichten an Gemeinschaftsschulen in Baden Württemberg – Stand November 2018

Allgemeines

  • Zum Schulhalbjahr und Schuljahresende werden Lernentwicklungsberichte anstatt Zeugnisse verwendet.
    Sie beschreiben sowohl die individuelle Entwicklung wie auch den Leistungsstand der Schülerin / des Schülers und enthalten verbale Beurteilungen.
  • Dies ermöglicht die Darstellung der persönlichen Leistungsentwicklung was mit einer Note so nicht zum Ausdruck gebracht werden könnte.
  • Die differenzierte Beurteilung beschreibt darüber hinaus den Leistungsstand bzgl. der im Bildungsplan formulierten Anforderungen.
  • Quellen und PDF:

Vorbereitung des Lernentwicklungsberichtes

  • Operatoren für die Differenzierung zwischen G – M – E berücksichtigen
  • Checklisten für die Schüler mit den verlangten Inhalten und Begriffen erstellen (z.B.: Inhalte der Leistungsfeststellungen für sich selbst, besser in der Fachschaft, auflisten und konkrete Formulierungen daraus ableiten)
  • Transparenz der Notengebung ( Schüler wissen im Vorfeld über die zu vermittelnden Inhalte, als auch über die Bewertung schriftlich Bescheid)
  • In den einzelnen Fächern darf ausschließlich auf den konkreten Lernstand eingegangen werden. Formulierungen, die das Sozialverhalten beschreiben kommen in die entsprechenden Felder und nur dorthin!

Beispiele

Englisch (M2)
XXXX kann dem einsprachigen Englischunterricht gut folgen. Englischsprachige Texte der 8. Klasse bereiten XXXX wenig Probleme. XXXX nimmt aktiv am Unterricht teil und erbringt gute mündliche Leistungen. Den Anforderungen der Vokabeltests konnte XXXX entsprechen. Present Tense, Past Tense, Present Perfect, sowie die if clause type 2 hat XXXX verstanden und wird im Umgang damit immer sicherer. Das Gerund bereitet XXXX keine Probleme. XXXX kann betont und deutlich vorlesen. XXXX meldete sich häufig, hatte stets die Hausaufgaben gemacht und brachte sich konstruktiv in Gruppenarbeiten ein.

Geographie (E2)
XXXX versteht das Zusammenspiel zwischen Temperaturzonen, Klima- und Pflanzenwelt und kann dies anschaulich darstellen. Der Aufbau der Atmosphäre ist XXXX in grundlegenden Zügen bekannt. XXXX hat sich mit der Entstehung von Hoch- und Tiefdruckgebieten beschäftigt und kann diese erklären. XXXX kann den Passatkreislauf erklären. XXXX kennt den Unterschied von Hurricanes und Tornados und kann diese beschreiben. XXXX wertet Klimadiagramme sicher aus. XXXX arbeitet stets sehr aktiv mit und bereichert den Unterricht mit gewinnbringenden Beiträgen.

Gemeinschaftskunde (M2)
XXXX kann sehr überzeugende Argumente für oder gegen die Beteiligung an der Bundestagswahl darstellen. XXXX kann die Grundsätze, Mechanismen und die Historie demokratischer Wahlen zum größten Teil beschreiben. XXXX kann den Wahlomat sachgerecht benutzen und die Wahlkampfthemen gut erklären und sich dafür oder dagegen entscheiden. XXXX kann den Inhalt des Parteiengesetzes nicht erklären, kann aber Auszüge aus dem Parteiengesetzes der praktischen Umsetzung zuordnen. XXXX ist sehr ordentlich und zuverlässig. Ihre mündliche Mitarbeit ist sehr aktiv, zielführend und konstruktiv.

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