HOLA - GEO

Horizontaler Laufbahnwechsel

Rückblick

Ich habe von dieser einjährigen Lehrerfortbildung persönlich und vor allem fachlich sehr profitiert. Über die Angemessenheit der Maßnahme kann man geteilter Ansicht sein. Für mich sind auch nach zwanzig Jahren Berufstätigkeit Fortbildungen eine unverzichtbare Notwendigkeit!

In einer Prüfungssituation zu sitzen, bewertet zu werden und nicht versagen zu wollen, ist unangenehm. Unsere Schüler und Schülerinnen machen diese Erfahrung täglich. Wenn wir als Kollegen diese Erfahrung annehmen und bereit sind diese zu reflektieren, anstatt unsere Versagensangst als Unmut auf das System zu projezieren, profitieren nicht nur unsere Schüler davon, sondern vor allem wir, weil wir professioneller und gerechter in unserem Handeln werden. Nun aber zur Hola!

Mein Seminar wurde von zwei Realschullehrerinnen geleitet, die stets hervorragend vorbeitet waren und in jeder Situation flexibel auf die Belange der Kollegen/innen eingingen. Wir bearbeiteten den Bildungsplan, lernten neue Methoden kennen oder vertieften schon bekannte, überdachten unsere didaktischen Konzepte, planten Unterricht, beschäftigten uns mit Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung, nahmen an einer Exkursion nach Bad Wildbad teil und tauschten uns rege untereinander aus. Ein Beispiel, wie sich die Hola bei mir bemerkbar gemacht hat: Mein Verständnis im Umgang mit Bildern im Unterricht hat sich verändert, erweitert. Meiner Lust am zeitgemäßen Unterricht wurde Futter gegeben ( Mysterys, Geoguesr, BNE, …)

Der Prüfungszeitraum war für mich sehr anstrengend. Egal wie abgebrüht manch einer daher kam: Jeder machte sich Sorgen, die Prüfung zu bestehen oder zumindest eine solide Arbeit abzugeben. Die Prüfung empfand ich als anspruchsvoll und sehr fair. Mehr dazu unter dem Reiter Prüfung..

Vier Veranstaltungen, verteilt auf ein Jahr, waren gut zu schaffen und gestatten uns auch immer eine kleine Auszeit vom Schulalltag in anregender Atmosphäre. Vielen Dank für diese gewinnbringende Zeit.

Schulbuchvergleich

Wie wird in Geographiebüchern differenziert?

Modularbeit im Rahmen des Lehrgangs “horizontaler Laufbahnwechsel” (Staatlichs Seminar für Didaktik und Lehrerbildung, Ludwigsburg)

Aufgabe

Analyse von Beispielcurricula und Schulbüchern zu einer ausgewählten Sequenz des Bildungsplans BW 2016, Sekundarstufe I, Geographie: Standard für inhaltsbezogene Kompetenzen, Klassen 7/8/9: 3.2.1.1 Grundlegende exogene und endogene Prozesse

Leitfrage

  • Wie werden in den verschiedenen Schulbüchern die Niveaustufen G, M und E berücksichtigt ?
  • Was fiel mir bezüglich Aufgabenformate, Niveaustufen und der thematischen Aufbereitung auf?

Lernziele

Die Schülerinnen und Schüler können plattentektonische Strukturen und Prozesse und sowie deren Auswirkungen erklären (G,M,E) Ausgehend von einem regionalen Beispiel können die Schülerinnen und Schüler den Kreislauf der Gesteine erläutern.(E) Dauer 14 Stunden Quelle

Themen

  1. Schalenbau der Erde
  2. Konstruktive Plattengrenze
  3. Destruktive Plattengrenze
  4. Horizontalverschiebung
  5. Erdbeben und Vulkanismus
  6. Regionale Plattentektonik (Erdbeben, Vulkanismus, Oberrheingraben)
  7. Gesteinskreislauf (Nur E – Niveau)

Differenzierung

Differenziert wird überwiegend über die Operatoren (Anforderungsbereiche) und Aufgabenformate (s.a. Methoden / Sozialformen). Niveau E umfasst darüber hinaus deutlich mehr Fachbegriffe, fachliche Aspekte und mindestens ein Thema (Gesteinskreislauf), welches nicht in G und M vorkommt. Während des zusätzlichen E – Themas, vertiefen G – und M – Schüler ihr Wissen. G – Niveau: Stelle dar, charakterisiere M – Niveau: Erläutere E – Niveau: Erkläre

Methoden / Sozialform

  1. Gallery walk
  2. Advance Organizer
  3. Reliefkarte
  4. Kontinentpuzzle
  5. Infotext
  6. Demonstrationsversuch / Experiment
  7. Bilder: Luftbild, Unterwasseraufnahme
  8. Modelle zur Simulation
  9. Animation
  10. Film
  11. Weltkarte der Plattentektonik
  12. Abbildung
  13. Geländeanalyse
  14. Gruppenpuzzle
  15. Exkursion

Methoden

… in Bearbeitung ..

Links

Kompetenzen im Geographieunterricht

(Deutsche Gesellschaft für Geographie)

Fachwissen (F)
Fahigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als natur- und humangeographische Systeme zu erfassen und Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt analysieren zu konnen.
Raumliche Orientierung (O)
Fahigkeit, sich in Raumen orientieren zu konnen (topographisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Realraumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen).
Erkenntnisgewinnung / Methoden (M)
Fahigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können.
Kommunikation (K)
Fahigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren zu konnen sowie sich im Gesprach mit anderen daruber sachgerecht austauschen zu konnen.
Beurteilung / Bewertung (B)
Fahigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkenntnisse kriterienorientiert sowie vor dem Hintergrund bestehender Werte in Ansatzen beurteilen zu können.
Handlung (H)
Fahigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur- und sozialraumgerecht handeln zu konnen.

Das Unterrichtsbeispiel des LIS

(Landesinstitut für Unterrichtsentwicklung) folgt dem aktuellen Stand der Geographiedidaktik (s.a.: “Ressourcen”). Differenziert wird vorwiegend über die Aufgabenformate und Anforderungsbereiche. Lediglich das E – Niveau hebt sich inhaltlich und sprachlich zuweilen deutlich vom gemeinsamen Bildungsplan ab. Die prozessbezogenen Kompetenzen sind  stark inhaltlich geprägt und liefern klare Hinweise für  den Medien- und Methodeneinsatz. Das Thema ist sehr übersichtlich und abwechslungsreich aufbereitet.

Aufgabenformate

Zugangswege zu einem Thema über verschiedene Fragestellungen (assoziativ, ordnend, beurteilend, etc. ) und verschiedene Sozialformen. Daraus ergeben sich im Fach Geographie vielfältige methodische Zugangswege zu einem Thema. Siehe auch: Gardner, Howard: Intelligenzen Groeben, Annemarie v.d.: Lernwerkstatt Individualisierung)

Anforderungsbereiche

Herangehensweise an ein Thema nach  der Taxonomie von Bloom, die in sog. Operatoren versprachlicht wird. Vereinfacht: 1. Lernen, bennenen 2. Anwenden, erklären 3. Beurteilen, in Zusammenhänge stellen. Verienfacht gesagt: Die Erarbeitungs- und Durchdringungstiefe eines Themas.

  • Geographiedidaktik in Übersichten Anton Brucker
  • Geographie unterrichten lernen Haubrich
  • Deutsche Gesellschaft für Geographie
  • Bildungsstandards im Fach Geographie

 

Vier verbreitete Schulbücher im Vergleich..

Seydlitz Geographie 7/8: Schroedel / Westerman 2017

Differenzierende Ausgaben 5/6 und 7/8 – 9/10 ist in Bearbeitung

 

Zusatzmaterial

Themen

  1. Klima- und Vegetationszonen der Erde
  2. Im tropischen Regenwald
  3. Leben in Trockenräumen
  4. Endogene und exogene Kräfte
    1. Auftaktseiten (Bild)
    2. Kräfte verändern die Erde
    3. Naturereignisse und Naturkatastrophen
    4. Der Schalenbau der Erde und seine Entstehung
    5. Entstehung von Erdbeben
    6. Theorie der Plattentektonik
    7. Vorgänge an den Plattengrenzen
    8. Tsunamis bedrohen die Küsten
    9. Lebendige Erde – Modellexperimente
    10. Kreislauf der Gesteine
    11. Eine Risikoregion kommt nicht zur Ruhe
    12. Vulkanismus
    13. Hotsport – Vulkanismus
    14. Nutzung erloschener Vulkane
    15. Wiederholen und Anwenden
  5. Wetter und Klima
  6. In der gemäßigten Zone
  7. In der kalten Zone

 

Anhang

  • Lösungen
  • Geolexikon
  • Kartenteil
  • Bildnachweis
  • Klimadaten
  • Operatoren

Aufbau und Angebot

Aufgabendifferenzierung
Orange: G- Niveau
Blau: M- Niveau
Grün: E – Niveau
 Farbige Seiten-Methoden  Farbige Seiten-
Aktiv
Experimente, Zeichnungen, etc.
 Farbige Seiten –
Extra
Zusatzaufgaben für Interessierte und Schnelle
 Auftaktseiten
Einstiege über Bilder
Lernziele
 Wichtige Begriffe
SInd in grünen Textboxen
 Wiedederholen und Anwenden
Fachbegriffe
 

 

 

.

Arbeitsweise

  • Lernziele stehen am Anfang jeder Einhaeit auf den Auftakseiten
  • Thematische Einstiege über Bilder
  • Wichitge Begriffe werden in grünen Textboxen hervorgehoben
  • Methoden (farblich hervorgehobene Seiten)
  • Experimente (farblich hervorgehobene Seiten)
  • WIederholungen (farblich hervorgehobene Seiten)
  • Zusatzaufgaben (farblich hervorgehobene Seiten)
  • Differenziert wird primär über die Anforderungsbereiche
  • Die Operatoren stehen im Vordergrund und sind eng mit den “Prozessbezogenen Kompetenzen / Lernziele” verbunden.
  • M- und E- Niveauaufgaben, bilden hier den Schwerpunkt
  • Viele akutelle und attraktive Bezüge
  • Relativ großer Praxisanteil (Experimente)
  • Kompetenzfelder der Deutschen Gesellschaft für Geographie werden umgesetzt

Orange Themen: Grundniveau

  • Bennene, zeichne mit Hilfe
  • Zeige Zusammenhänge auf, beschreibe Veränderungen
  • Beschreibe Auswirkungen

Blaue Themen: Mittleres Niveau

  • Zeichne Kartenteile und stelle den Kontinentaldrift dar.
  • Ordne nach Kriterien
  • Ermittle Namen
  • Vergleiche Plattengrenzen
  • Erkläre einen Wert

Grüne Themen: Erweitertes Niveau

  • Beurteile den Weg von…
  • Lithosphäre und Axthenosphäre unterscheiden sich – Überprüfe und begründe!
  • Überprüfe die Lage von
  • Überprüfe Behauptungen

Unsere Erde 7/8: Cornelsen und National Geographic

Differenzierende Ausgaben 5/6 und 7/8 – 9/10 ist in Bearbeitung

Zusatzmaterial

  • Homepage mit Karten, Prüfvorlagen, Weblinks (weiterführende Infos, Animationen, etc.)
  • Scook:  Digitales Schulbuch, Unterrichtsmanager, digitale Unterrichtsmaterialien
  • Kopiervorlagen 3fach differenziert
  • Lehrermaterialien, Planungshilfen
  • Atlas (Unsere Welt, Menschen – Zeiten – Räume)

Themen

  1. Die Erdoberfläche im Wandel begreifen
    1. Die Erde – vom Kern zur Kruste
    2. Kontinente in Bewegung
    3. Endogene Vorgänge formen die Erdoberfläche
    4. Erdbeben in Kalifornien
    5. Ein Hochgebirge entsteht
    6. Japan – von Erdbeben und Vulkanausbrüchen bedroht (Geo Extra)
    7. Tsunamis – Gefahr aus dem Meer
    8. Wir erstellen eine Wandzeitung zu Naturereignissen (Geo Aktiv)
    9. Exogene Kräfte formen die Erdoberfläche
    10. Erosion durch WInd
    11. Wüste ist nicht gleich Wüste
    12. Die Erdoberfläche im Wandel begreifen (Geo Check)
  2. Merkmale von Klima und Vegetation erklären
  3. Zusammenhänge in der tropischen Zone untersuchen
  4. Veränderung in der Polarzone durch Klimawandel erläutern
  5. Auswirkung der Bevölkerungsentwicklung darstellen
  6. Ungleichheiten im Entwicklungsland charkaterisieren

Anhang

  • Methoden
  • Minilexikon
  • Bildverzeichnis

Aufbau und Angebot

Kapitelstart
Einstiege über Bilder
Check-it Kasten
Kompetenzen, die nach der Einheit erreicht werden sollen (zu Beginn eines ejden Kapitels)
– Orientierung im Raum
– Geowissen
– Methoden anwenden
– Probleme und Sachverhalte bewerten
Arbeitsaufträge
differenziert
1Aufgaben mit Lösungen im Anhang (G)

5 Beurteilen und vertiefen (M/E)
Geo – Methode
Schritt für Schritt Anleitungen
Arbeitsaufträge
Siehe Check-it Kasten,
Arbeitsaufträge richten sich nach den Operatoren
Geowissen Anforderungsbereich 1
– Methoden anwenden
Anforderungsbereich 2
Probleme und Sachverhalte bewerten
Anforderungsbereich 3
 Geo – Aktiv
Transfer, Gruppenarbeit
 Arbeitsseiten
Erarbeitung, Grundbegriffe, Info – Kästen, Aufgaben
 Geo – Extra
Vertiefung, Extra Themen
 Webcodes
Medienbildung und Geo
Vertiefung
 Ausklappbare Kartenseite
Räumlicher Überblick

 

 

.

Arbeitsweise

  • Differenziert wird primär über die Anforderungsbereiche, die den prozessbezogenen Kompetenzen des jeweiligen Themas zugeordnet sind.
  • Die Operatoren stehen im Vordergrund.
  • Tatsächliche Niveauunterschiede treten in der Regel erst im E-Niveau auf (Sprache und Inhaltliche Dimension)
  • Die Aufgabenformate sind vielseitig ausgerichtet( Einzel- Partnerarbeit),
  • Großflächige Abbidlungen und Kartenteile durchziehen das Lehrwerk
  • Kompetenzfelder der Deutschen Gesellschaft für Geographie werden umgesetzt

Anforderungsbereiche werden den prozessbezogenen Kompetenzen des  Themas zugeordnet:

Gelbe Themen: Grundniveau / Anforderungsbereich 1

  • Geowissen
  • Vergleiche, beschreibe, berichte
  • Informiere dich über das Leben von..
  • Internetrecherche
  • Beschreibe die Lage von

Grüne Themen: Mittleres Niveau / Anforderungsbereich 2

  • Methoden anwenden
  • Erläutere wie xy genutzt werden kann
  • Erläutere Bewegungen
  • Berichte über
  • Beschreibe eine mögliche Entwicklung von …
  • Erkläre die Entstehung von
  • Bildet Gruppen und infomiert euch über …
  • Zeichne Kartenteile und stelle den Kontinentaldrift dar.
  • Ordne nach Kriterien
  • Ermittle Namen

Blaue Themen: Erweitertes Niveau

  • Probleme und Sachverhalte bewerten
  • Informiere dich über xy und stelle dies der Klasse vor
  • Begründe die Entscheidung xy von ..
  • Erläutere die Möglichkeiten von ..
  • Vergleiche zwei Gebirge, Regionen, etc..
  • Beurteile die Bedrohung durch Naturkräfte
  • Überprüfe die Lage von
  • Überprüfe Behauptungen

Heimat und Welt: Westermanngruppe 2017

Differenzierende Ausgaben 5/6 und 7/8 – 9/10 ist in Bearbeitung

 

Zusatzmaterial

  • Homepage mit Karten, Prüfvorlagen, Weblinks (weiterführende Infos, Animationen, etc.)
  • Bibox (Digitale Unterrichtsmaterialien)
  • Kopiervorlagen
  • Lehrermaterialien, Planungshilfen
  • Atlas

Themen

  1. Erdinnere und erdäußere Kräfte
    1. Der Schalenbau der Erde
    2. Erdplatten in Bewegung
    3. Erdbeben an der San Andreas Spalte
    4. Vulkanismus am Pazifischen Feuerring
    5. Tsunamis in Japan
    6. Einen Film auswerten (Methodentraining)
    7. Das höchste Gebirge der Erde (Wahlthema)
    8. Der längste Graben Deutschlands (Wahlthema)
    9. Eine Insel auf zwei Erdplatten (Wahlthema)
    10. Erdäußere Kräfte formen die Oberfläche
    11. Der Kreislauf der Gesteine
    12. Berufe im Bereich Steine und Erden
    13. Sonne und Wind gestalten die Wüste
    14. Gewusst – Gekont
  2. Wetter und Klima – weltweit
  3. Klimazonen der Erde
  4. Dem Klimawandel auf der Spur
  5. Die Verstädterung der Erde
  6. Eine Welt – ungleiche Entwicklung

Am Anfang eines jeden Kapitels stehen die Kompetenzziele, welche die Schüler erreichen können.

Anhang

  • Methoden
  • Minilexikon
  • Bildverzeichnis

Aufbau und Angebot

Auftaktseiten
Einstiege über Bilder
Methodenseiten
Arbeitsweisen der Geographie
Praxisseiten
Transfer
Berufsorientierung
Berufe zu den Themen
Orientierungsseiten
Räumlicher Überblick
 Überprüfungsseiten
Selbstüberprüfung
 Arbeitsseiten
Erarbeitung, Grundbegriffe, Info – Kästen, Aufgaben
 Wahlthemen
Gruppenarbeit
 Webcodes
Medienbildung und Geo
Vertiefung
 Überhangfolie
Overlayarbeit an Texten und Bildern

 

 

.

Arbeitsweise

  • Differenziert wird primär über die Anforderungsbereiche und Aufgabenformate.
  • Die Operatoren stehen im Vordergrund.
  • Tatsächliche Niveauunterschiede treten in der Regel erst im E-Niveau auf (Sprache und Inhaltliche Dimension)
  • Die Aufgabenformate sind eher texterschließend ausgerichtet(Einzel- Partnerarbeit),
  • Zeichnungen, Wandzeitung, etc. kommen erst ab der Mitte des Themas.
  • Grundbegriffe, i.S.e. Lexikons werden am Ende der Einheit aufgelistet
  • Der Kompetenzbegriff wird am Ende der Einheit themenspezifisch aufgeschlüsselt, bzw. erläutert (s.a. Selbsteinschätzung)
  • Kompetenzfelder der Deutschen Gesellschaft für Geographie werden umgesetzt

Grüne Themen: Grundniveau

  • Bennene, zeichne mit Hilfe
  • Zeige Zusammenhänge auf, beschreibe Veränderungen
  • Beschreibe Auswirkungen

Gelbe Themen: Mittleres Niveau

  • Zeichne Kartenteile und stelle den Kontinentaldrift dar.
  • Ordne nach Kriterien
  • Ermittle Namen
  • Vergleiche Plattengrenzen
  • Erkläre einen Wert

Rote Themen: Erweitertes Niveau

  • Beurteile den Weg von…
  • Lithosphäre und Axthenosphäre unterscheiden sich – Überprüfe und begründe!
  • Überprüfe die Lage von
  • Überprüfe Behauptungen

TERRA Geographie 7/8:Klett 2017

Differenzierende Ausgaben 5/6 und 7/8 – 9/10 ist in Bearbeitung

Zusatzmaterial

  • Homepage mit umfangreichen Zusatzmaterial digital und analog
  • Kopiervorlagen
  • Lehrermaterialien, Planungshilfen
  • Atlas (Haack)

Themen

  1. Weltweite Wetter- und Klimaphänomene
  2. Klima- und Vegetationszonen der Erde
  3. In den Tropen
  4. In den Trockenräumen
  5. In der Kaltern Zone
  6. Kräfte aus dem inneren der Erde
    1. Schalenbau der Erde
    2. Wenn sich die Erde öffnet
    3. Leben mit dem Vulkan
    4. Die Erde – ein Riesenpuzzle
    5. Platten driften auseinander
    6. Platten treffen aufeinander
    7. Wenn die Erde bebet
    8. Leben und Überleben in Erdbebenregionen
    9. Webquest
    10. Vulkan- und Erdbebengebiete der Erde
    11. Blick in die Erdgeschichte
    12. Kreislauf der Gesteine
    13. Gesteine entdecken und nutzen
    14. Training
    15. Und plötzlich kommt das Wasser
    16. Geotherme im Oberrheingraben
    17. Hotspots
  7. Der Klimawandel verändert die Welt

Anhang

  • Arbeitsanhang
    • Klimastationen
    • Klima- und Vegetationszonen der Erde
    • Wichtige Begriffe
    • Sachwortverzeichnis
    • Lösungshinweise und -hilfen
    • Methoden
    • Strukturdaten ausgewählter Staaten
  • Haack Kartenteil
    • Baden – Württemberg
    • Deutschland
    • Europa
    • Erde
    • Erde Staaten
    • Asien
    • Afrika
    • Nordamerika
    • Südamerika
    • Register

Aufbau und Angebot

Methodenseiten
Arbeitsweisen der Geographie
Orientierungsseiten
Räumlicher Überblick
Trainingsseiten
Selbstüberprüfung
Wahlseiten
Gruppenarbeit
Arbeitsseiten
Erarbeitung, Grundbegriffe, Infokästen, Aufgaben
Symbole G – Niveauiveau (leerer Kreis)
M – Niveau (Kreis halbvoll)
E- Niveau (Kreis gefüllt)

Arbeitsweise

  • Aufgaben auf G -, M -, E – Niveau sind sehr gleichmäßig verteilt !
  • Niveau wird nicht nur über die Operatoren erreicht, sondern vielmehr über 
  • Kompelxität, Auswahl des Aspekts und dem Aufgabenformat !
  • Die Operatoren sind mit vielfältigem, handelnden Tun (Skizze, Tablle, Recherche,  Model gekoppelt
  • Kompetenzfelder der Deutschen Gesellshaft für Geographie werden umgesetzt

Methodenseiten
Arbeitsweisen der Geographie
Orientierungsseiten
Räumlicher Überblick
Trainingsseiten
Selbstüberprüfung
Wahlseiten
Gruppenarbeit
Arbeitsseiten
Erarbeitung, Grundbegriffe, Infokästen, Aufgaben
Symbole G – Niveauiveau (leerer Kreis)
M – Niveau (Kreis halbvoll)
E- Niveau (Kreis gefüllt)

 

Aufgaben mit “leerem” Kreis: G – Niveau

  • Bennene, zeichne mit Hilfe
  • Zeige Zusammenhänge auf, beschreibe Veränderungen
  • Beschreibe Auswirkungen

Aufgaben mit “halbvollem” Kreis: M – Niveau

  • Erstelle einen Steckbrief
  • Zeichne Kartenteile und stelle den Kontinentaldrift dar.
  • Ordne nach Kriterien
  • Ermittle Namen
  • Vergleiche Plattengrenzen
  • Erkläre einen Wert

Aufgaben mit “vollem” Kreis: E Niveau

  • Beurteile den Weg von…
  • Lithosphäre und Axthenosphäre unterscheiden sich – Überprüfe und begründe!
  • Überprüfe die Lage von
  • Überprüfe Behauptungen
Kompetenzbereiche Geographie

Das Fach Geographie ist ein Brückenfach zwischen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Denkweisen. Dies hat Auswirkungen auf die Kompetenzstruktur. Es umfasst parallel zu den rein naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik die Kompetenzbereiche Fachwissen (F), Methoden (O), Erkenntnisgewinnung,  Methoden (M), Kommunikation, Beurteilung und Bewertung. Geographie weist darüber hinaus – aufbauend

Fachwissen (F)

Fähigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabs- ebenen als natur- und humangeographische Systeme zu erfassen und Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt analysieren zu können.

Räumliche Orientierung (O)

Fähigkeit, sich in Räumen orientieren zu können (topo- graphisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Realräumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen).

Erkenntnisgewinnung / Methoden (M)

Fähigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können.

Kommunikation

Fähigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren zu können sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen zu können.

Beurteilunge und Bewertung

Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkennt- nisse kriterienorientiert sowie vor dem Hintergrund bestehender Werte in Ansätzen beurteilen zu können.

Handlung

Fähigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur- und sozialraumgerecht handeln zu können.

 

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Geographie

 

12 Elemente des kompetenzorientierten Geographieunterrichts
  1. Schülerorientierung

    1. Ist die Thematik und Methodik schülerorientiert?
    2. Wird das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt?
  2.  Problemorientierung

    1. Entdecken die Schüler die Problemstellung selbst?
    2. Dient das zu vermittelnde Fachwissen der Problemlösung?
  3. Konstruktion vor Instruktion

    1. Haben schüleraktivierende Unterrichtsformen einen höheren Anteil als lehrerzentrierte Unterrichtsformen?
  4. Selbstorganisation

    1. Kann der Schüler Teile des Lernprozesses selbst organisieren?
  5. Differenzierung

    1. Wie ist eine Binnendifferenzierung möglich?
    2. Sind die zu erreichenden Niveaus der Kompetenz vorab geklärt?
    3. Sind die Arbeitsaufträge gestuft?
  6. Methoden- und Handlungsorientierung

    1. Unterstützen die Methoden den Erwerb von Fachkompetenzen und sozialen Kompetenzen sowie die Schüleraktivierung?
  7. Diagnose

    1. Findet eine differenzierte Kompetenzüberprüfung – gegebenenfalls auch Lernstandsdiagnose zu Beginn der Unterrichtseinheit – statt?
  8. Individualisierung

    1. Hat der Schüler zeitlich und inhaltlich Freiräume in seinem Lernprozess?
    2. Werden verschiedene Lernwege berücksichtigt?
  9. Prozessorientierung / Zielorientierung

    1. Werden die zu erreichenden Kompetenzen durch Wiederholung und kumulatives Lernen gefestigt?
    2. Wird vom Ziel ausgehend geplant?
  10. Perfomanzorientierung / Lernproduktorientierung

    1. An welchen Stellen kann der Schüler seine erworbene Kompetenz zeigen?
    2. Mündet der Lernprozess in ein auswertebares Lernprodukt?
  11. Exemplarisches Lernen

    1. Welches konkretes Beispiel eignet sich zum Kompetenzerwerb?
    2. Wie weit muss didaktisch reduziert werden?
  12. Reflexionsorietireung

    1. Wird der Lernprozess reflektiert und der Kompetenzerwerb kritisch überprüft?
    2. Gibt es individuelle Rückmeldungen zum Lernprozess?

Quellehttps://lehrerfortbildung-bw.de/u_gewi/geographie/gym/bp2004/fb1/12_element/

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Unterrichtsbeobachtung

Oberflächen- vs. Tiefenstrukturen: Zweistündige Hospitation an einer Realschule mit folgenden Leitfragen

  • Schülerorientierung
  • Problemorientierung
  • Konstruktion vor Instruktion
  • Selbstorganisation
  • Differenzierung
  • Methoden- und Handlungsorientierung
  • Diagnose
  • Individualisierung
  • Prozessorientierung / Zielorientierung
  • Perfomanzorientierung / Lernproduktorientierung
  • Exemplarisches Lernen
  • Reflexorientierung

Gelungene Unterrichtsstunden

  • Schülerorientierung, gute Beziehung zu den Schülern
  • Fachwissenschaft beachtet, schülergerecht aufbereitet
  • Theaterelemente / Gamification, wenn authentisch, sehr motivierend

Aus der Hospitation

ERDNUSS
Ich hospitierte an einer 8. Realschulklasse und konnte eine schöne und ruhige Stunde, in der die Schüler einen wohltuenden Mix aus Instruktion und selbstgesteuertem Arbeiten erleben durften, sehen. Die Schüler wurden mit der “Erdnuss aus ihrem Alltag” (Süßigkeiten und mehr) abgeholt  und neugierig gemacht. Das soziale Miteinander, Gruppenarbeiten und Plenum verliefen unaufgeregt und ergiebig. Die Auswertung der Stunde bestätigte, dass die Schüler einen Lernzuwachs erreichten.

 

Raumanalyse (bearbeiten)
Analysespinne (bearbeiten)
Prüfung

Vor der Stunde müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden

  • Deckblatt Prüfungskommission
  • Unterrichtsskizze
  • Arbeitsblätter
  • Quellenverzeichnis

Ablauf

  • Prüfer/innen im Haus                                    30 – 45 min vor Unterrichtsbeginn
  • Erklärung, was man warum unterrichtet   5 min
  • Vorbereitung auf die Stunde                         5 – 15 min
  • Unterricht                                                         45 min (in der Regel)
  • Reflexion / Stellungnahme                            5 min
  • Pause                                                                  30 min
  • Kolloqium                                                         30 min
  • Pause / Beratung                                             15-20 min
  • Bekanntgabe:                                                   Bestanden / Nicht bestanden

Aufregung vor der Prüfung

Nachdem ich seit zwanzig Jahren selbst etliche Lehrer ausgebildet, begleitet oder weitergebildet habe, hätte ich nicht gedacht, dass mir eine Prüfungssituation noch einmal derart zusetzten könnte und ich in die Rolle eines Referendars zurückfallen würde. Tunnelblick beim Vorbereiten, Verlangsamung der Arbeit, Überforderung bei didaktischer Reduzierung, Stress …… und natürlich zu wenig Schlaf. Dafür verantwortlich waren nicht die Prüferinnen, die mich hervorragend vorbereitet und sehr wohlwollend begleitet haben, sondern meine eigene Anspruchshaltung und das Wissen, das vom Bestehen dieser Prüfung mein Ego Schaden oder Gewinn tragen würde.

Unterrichtsverlauf

Mein Unterricht verlief im Wesentlichen so, wie ich es mir vorgestellt und erhofft hatte. Die Schüler verhielten sich traumhaft: sie bemühten sich, unterstützten mich, fieberten mit, erreichten viele oder die meisten der von mir gestellten Lernziele und drückten mir die Daumen.

Fragen

  • Problemorientierte Fragen
  • Daten- oder themenorientierte Fragen
  • Sind alle Aspekte des Unterrichtsgegenstandes in der Frage berücksichtigt worden?
  • Bildbeschreibung: Was kann ich alles beschreiben lassen? Beispiel Erdbeben vorher – nachher: Was seht ihr? Wo könnte das sein (Raumbeispiel) Was genau seht ihr? Was seht ihr nicht? Wie geht es euch damit? DREISCHRITT: Was seht ihr? Was vermutet ihr? Was denkt ihr?  Steht die Frage in Zusammenhang mit dem nächsten Arbeitsschritt? Besteht ein Sinnzusammenhang? Könnte auf die Frage verzichtet werden? Ist sie zielführend? Welche Alternative gäbe es für die Frage? Ist die Frage Input- oder Outputorientiert (Wissens- / Prozessorientierung)
  • Einstieg
  • Erarbeitung
  • Differenzierung
  • Input-/ Outputorientierung
  • Sprachsensibler Unterricht (z.B. Leisen)
  • Unterrichtsende – Bogen spannen
  • Unterrichtssicherung – wie?
  • Weiterarbeit wie und warum?
Hola FAQ

FAQs – Stand 21.03.2018

Lehrgänge für einen horizontalen Laufbahnwechsel (§ 21 LBG)

 

  • Abmeldungen vom Lehrgang/Unterbrechungen(z.B. Elternzeit, kein Interesse mehr) erfolgen grundsätzlich über das zuständige RP.
  • Anrechnung von Modulen im Rahmen der Lehrgänge: Für Lehrkräfte der Haupt- und Werkrealschulen, die im Zuge der regionalen Schulentwicklung an andere Schularten, wie z. B. Realschulen, Gemeinschaftsschulen oder sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren versetzt werden (sollen), wurden zu deren Unterstützung spezielle Fortbildungen konzipiert. Für die Teilnahme an diesen Fortbildungsmaßnahmen können Module angerechnet werden (wegen der jeweiligen Anrechnung siehe auch Fortbildungsreihe, Zielschulart RS/GMS bzw. SBBZ).
    Bis zu zwei Module (Gruppe 1 bzw. 3) bzw. bis zu fünf Module (Gruppe 2) können auch einer teilnehmenden Lehrkraft anerkannt werden, wenn diese an einer Hochschule ein zusätzliches Studium z.B. für ein anderes Lehramt im selben Fachabgeschlossen hat oder wenn die Lehrkraft im selben Fachpromoviert hat.
  • Ansprechpartner in den RPen und SSÄ
    (in der Anlage)
  • Elternzeit/Schwangerschaft:Siehe Schwangerschaft.
  • Empfehlung:Wird die vorgesehene Empfehlung am Ende des Lehrgangs durch den Schulleiter nicht ausgesprochen, kann der Lehrgang vom zuständigen Regierungspräsidium einmal um ein halbes Jahr verlängert werden (siehe auch Prüfungen).
  • Fachwahl: Die Laufbahnbefähigung für die neue Schulart kann nur in einem studierten Fach, das auch im ersten Staatsexamen ausgewiesen ist, absolviert werden.
  • Fachwechsel:Ein Fachwechsel ist nach Beginn der Maßnahme nicht mehr möglich. Eine Ausnahme gibt es nur, falls von einer Lehrkraft fälschlicherweise ein nicht studiertes Fach für die Maßnahme gemeldet wurde.
  • Fehlzeiten:Bei Krankheit muss eine Entschuldigung sowohl am Seminar als auch an der eigenen Schule erfolgen. Das versäumte Modul muss an einem anderen Seminar nachgeholt werden. Ist dies nicht möglich, so muss ersatzweise eine geeignete Seminarveranstaltung im Rahmen des Vorbereitungsdienstes besucht werden. Der dadurch betroffene Unterricht muss vor- oder nachgeholt werden.
    In der Gruppe 2 (SBBZ) sollten nicht mehr als 10% der Seminarveranstaltungen verpasst werden. Ein Nachholen der verpassten Seminarveranstaltungen ist nicht vorgesehen. Sollten Lehrkräfte die Maßnahme der Gruppe 2 krankheitsbedingt aus vorgenanntem Grund vorzeitig beenden müssen, dann können sie sich um die erneute Teilnahme an einem nachfolgenden bewerben. Bereits besuchte Seminarveranstaltungen können im Rahmen eines individuellen Ausbildungsplans zwischen Seminarlehrkraft und teilnehmender Lehrkraft angerechnet werden (siehe auch Krankheit).
  • Formulare: (Teilnahme an der Hospitation, Teilnahmebescheinigungen des Seminars, Bestätigung des SSA, Niederschrift über die Prüfung, etc.) stehen auf www.lehrer-online-bw.de (Fortbildung/Aufstieg) zum Download bereit.
  • Fortbildungsreihe für HS/WRS-Lehrkräfte- Zielschulart RS oder GMS an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen:Diese Fortbildung kann gegen Vorlage der Teilnahmebescheinigung nur angerechnet werden, wenn es sich um dasselbe Fach handelt. Es können dann zwei Module nach Wahl angerechnet werden.
  • Fortbildungsreihe für HS/WRS-Lehrkräfte- Zielschulart Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ):

Diese Fortbildung kann gegen Vorlage der Teilnahmebescheinigung nur angerechnet werden, wenn es sich um dieselbe sonderpädagogische Fachrichtung handelt. Es können dann bis zu 5 Module angerechnet werden.

  • Freiwillige Teilnahme: Teilnehmer/innen des Lehrgangs für die Gruppe 1können freiwillig an mehr als den vorgesehenen fünf Modulen teilnehmen. Reisekosten hierzu werden erstattet.
  • GHS-Lehrkräfte an Schulen in freier Trägerschaft: Es ist geplant, dass Haupt- und Werkrealschullehrkräfte an Schulen in freier Trägerschaft an den Lehrgängen ab dem Jahr 2018 teilnehmen können. Derzeit wird zwischen Kultusministerium und den Vertretern der Schulen in freier Trägerschaft das konkrete Verfahren geklärt. Nach Klärung der Verfahrensfragen können sich Haupt- und Werkrealschullehrkräfte an Schulen in freier Trägerschaft für die Teilnahme bewerben.
  • Grundschule: Eine GHS-Lehrkraft, die erfolgreich am Lehrgang für einen horizontalen Laufbahnwechsel teilgenommen hat und in der Folge zur WHR-Lehrkraft ernannt wurde, wird grundsätzlich nicht mehr an der Grundschule eingesetzt.
  • Hospitationen Gruppe 3:Zwei selbstständig organisierte Unterrichtshospitationen, für die sich die Teilnehmer selbst einen Hospitationsplatz suchen (ggf. mit Vorlage der Information im Infodienst Schulleitung 270 vom November 2017). Die erste Hospitation erfolgt an einer Schulart der Sekundarstufe I (GMS, RS oder Gymnasium) im gewählten Fach. Die zweite Hospitation erfolgt an einer beruflichen Schule/einem beruflichen Gymnasium nach Möglichkeit im gewählten Fach oder an einer RS, einer GMS bzw. einem Gymnasium im gewählten Fach. Es empfiehlt sich, die beiden Hospitationen an unterschiedlichen Schularten zu absolvieren. Jede Hospitation umfasst mindestens zwei Unterrichtsstunden im Rahmen eines Unterrichtsvormittags oder -nachmittags. Die Hospitation erfolgt in der Regel nicht an der eigenen Schule.
  • Hospitationen in einem anderen Bundeslandsind nicht möglich, da es sich um ein Programm für Baden-Württemberg handelt.
  • Hospitationen zu einem anderen Zeitpunkt: Hospitationen sollen wie vorgesehen stattfinden. In begründeten Einzelfällen können Hospitationen vom vorgesehenen Zeitfenster abweichen.
  • Informationen zu den Lehrgängen für einen horizontalen Laufbahnwechselunter www.lehrer-online-bw.de (Fortbildung/Aufstieg).
  • Krankheit: Die Teilnahme am Lehrgang kann bei Krankheit auf Antrag für ein Jahr unterbrochen werden. Dauert die Unterbrechung länger, wird die Teilnahme an dem Lehrgang abgebrochen; soll der Lehrgang fortgesetzt werden, ist eine erneute Bewerbung nötig (siehe auch Fehlzeiten).
  • Module für Gruppe 1:Lehrkräfte der Gruppe 1 absolvieren 4 Fach- und 1 Schulrechtsmodul nach Wahl. Sie können freiwillig an allen Modulen teilnehmen. Die Lehrkraft muss dies mit ihrer Schulleitung absprechen sofern Unterricht betroffen ist.
  • Prüfungen:Nicht bestandene Prüfungen können einmal wiederholt werden. Zu diesem Zweck wird die Maßnahme verlängert (siehe auch Empfehlung).
  • Prüfungen bei abgeordneten Lehrkräften: Lehrkräfte, die während der Maßnahme komplett in den außerschulischen Bereich abgeordnet sind (z.B. an SSA, Landesakademie, PH) absolvieren die Prüfung trotzdem in einer Klasse, die sie sich nach Möglichkeit an ihrer bisherigen Stammschule „ausleihen“.
  • Prüfungsort:Wenn der Prüfungsort extrem weit vom Seminar entfernt liegt (Bsp.: zugewiesenes Seminar Schwäbisch Gmünd, Schule im SSA Freiburg), können Mitarbeiter eines anderen Seminars die Prüfung abnehmen. Die Prüfung wird auf deren Prüfungsermäßigung angerechnet.
  • Prüfungszeitpunkt:Die Prüfung findet grundsätzlich im Zeitraum Mitte September bis Anfang November statt, sie kann nicht vorgezogen werden.
  • Reisekosten der Teilnehmer:Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich über das Seminar an dem der Lehrgang absolviert wird unter dem Fortbildungstitel 0436.527-68. Dies gilt auch dann, wenn eine Veranstaltung (z.B. wegen Krankheit) an einem anderen Seminar absolviert wird. Die Berechnung der Reisekosten und des Tagegelds erfolgt analog zu den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern, d.h. die Teilnehmer erhalten 50% der Reisekosten und ebenfalls 50% des Tagegeldes.
  • Reisekosten der Seminarmitarbeiter:Die Abrechnung für die Maßnahme erfolgt getrennt von sonstigen Reisekosten unter dem Fortbildungstitel 0436.527-68.
  • Rektoren: Die Teilnahme von Rektoren an den Lehrgängen hat grds. keine Auswirkung auf das Statusamt, das ihnen verliehen ist, sondern dient dem Erwerb der neuen Laufbahnbefähigung. Während und nach dem Lehrgang bleibt das Statusamt, in das der Rektor ernannt ist, grds. erhalten. Auch nach Absolvierung des Lehrgangs wird er grds. weiter entspr. seines Funktionsamtes besoldet. Die neue Laufbahnbefähigung ermöglicht dem Rektor aber eine Bewerbung um ein Schulleiteramt der neu erworbenen Laufbahn. So kann gem. § 39 Abs. 2 SchG nur zum Schulleiter bestellt werden, wer die Laufbahnbefähigung zum Lehramt einer Schulart besitzt; d. h. eine GHS-Lehrkraft kann zum Schulleiter einer GMS sowie einer Verbundschule RS/WHS bestellt werden, nicht aber an einer RS.
  • Sabbatjahr:Die Prüfung findet im Rahmen der einjährigen pädagogischen Schulung statt und kann auch im Sabbatjahr angetreten werden. Die Lehrkraft „leiht“ sich zu diesem Zweck eine geeignete Klasse aus. Die Einführung in die Laufbahn wird durch das Freistellungsjahr unterbrochen und der fehlende Teil zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Grundsätzlich ist der Lehrgang jedoch in einem Jahr zu absolvieren.
  • Schulen besonderer Art:Auch HWS-Lehrkräfte an Schulen besonderer Art gem. § 107 SchG können sich für die Lehrgänge bewerben. Üben diese in schulartspezifischen Klassen (Sek. I) Tätigkeiten einer WHR- oder RS-Lehrkraft aus, ist eine Teilnahme am Lehrgang für Gruppe 1 möglich, ist dies nicht der Fall, ist eine Teilnahme am Lehrgang für Gruppe 3 möglich. In beiden Fällen kann die Laufbahnbefähigung für das Lehramt WHR erworben werden.
  • Schulen für Schüler in längerer Krankenhausbehandlung:Diese Schulen haben häufig keinen eigenständigen sonderpädagogischen Dienst. Kooperationen mit benachbarten sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren können eingegangen werden. Die Schulleitung der Schulen in längerer Krankenhausbehandlung muss bei der Einführung in die Laufbahn Bedingungen schaffen, mit denen die Lehrkräfte entsprechend der Vorgaben qualifiziert werden. Zum Ende der Einführung in die Laufbahn muss die Schulleitung der Schulen in längerer Krankenhausbehandlung fachlich fundiert das Bestehen oder nicht Bestehen bewerten können.

Dieselben Vorgaben gelten wenn an den Schulen keine weiteren Sonderpädagogen unterrichten (Hospitation im Unterricht). Auch dann müssen Kooperationen mit benachbarten SBBZ eingegangen werden. Die Organisationsverantwortung trägt auch hier die Schulleitung im Rahmen der Einführung in die Laufbahn.

  • Schulrecht: Die Zuteilung zu einem Seminar ist bindend. Wenn das Fach an einem schulortfernen Seminar stattfindet ist ein Wechsel in das schulortnahe Seminar für die Schulrechtsmodule ausgeschlossen, da die Teilnahmebestätigung am Lehrgang vom erst genannten Seminar ausgestellt wird.
  • Schulrechtsmodule:Da der Lehrgang als Gesamteinheit zu verstehen ist, nehmen die Schulleitungen auch an den SR-Modulen teil.
  • Schwangerschaft/Elternzeit:Mutterschutzzeiten werden auf die erforderliche Dauer der Einführung in die Laufbahn angerechnet, d.h. das Einführungsjahr verlängert sich durch den Mutterschutz grundsätzlich nicht. Allerdings muss in diesen Fällen vor Ablauf des Einführungsjahrs durch geeignete Maßnahmen festgestellt werden, dass das Ziel des Lehrgangs, nämlich der Erwerb der Befähigung für die neue Laufbahn (trotz der Mutterschutzzeiten) mit Ablauf des Einführungsjahres erreicht wird. Kann dies nicht festgestellt werden, ist das Einführungsjahr zu verlängern.
    Elternzeiten unterbrechen die Einführung in die Laufbahn und müssen nachgeleistet werden. Die Maßnahme kann ggf. auch nach dem Ende der Elternzeit fortgesetzt werden, bereits absolvierte Module werden angerechnet.

Die Teilnahme am Lehrgang kann insgesamt bis zu drei Jahren wegen Schwangerschaft, Eltern- oder Pflegezeit unterbrochen werden. Dauert die Unterbrechung länger, wird die Teilnahme abgebrochen; soll der Lehrgang fortgesetzt werden, ist eine erneute Bewerbung nötig. Ergänzender Hinweis:

Der Lehrgang für die Gruppe 1 wird bis auf weiteres angeboten.

Der Lehrgang für die Gruppe 2 wird letztmals im Herbst 2020 angeboten.

Der Lehrgang für die Gruppe 3 wird letztmals im Herbst 2021 angeboten.

 

Zur Mindestunterrichtsverpflichtung ist von einem Mindestumfang von ein Viertel des Deputats auszugehen. Dies ist die Mindestunterrichtsverpflichtung bei einer Teilzeitbeschäftigung im Rahmen der Elternzeit bzw. bei der Betreuung von Kindern unter 18 Jahren (§ 69 Abs. 3 bzw. § 69 Abs. 2 LBG).

  • Sonderkontingent:Lehrkräfte, die ab dem auf den Beginn ihrer Schulung folgenden Schuljahr nicht nur vorübergehend an GMS in der Sek. I oder in einer Realschule eingesetzt sind. Sie können im laufenden Schuljahr noch an einer anderen Schulart (z.B. WHR) eingesetzt sein.

Die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Lehrgang 2018 über das Sonderkontingent Gruppe 3 liegen nur dann vor, wenn eine LK derzeit in den letzten beiden Schuljahren, ggf. aber auch nur im letzten Schuljahr, in einer auslaufenden Haupt- und Werkrealschule eingesetzt ist. Es sollen demnach tatsächlich nur die LK in das Sonderkontingent einbezogen werden, die „das Licht in einer auslaufenden Haupt- und Werkrealschule ausmachen“ (und außerdem nicht an einer GS eingesetzt werden können).

 

  • Beispiel: Derzeitige Tätigkeit an einer WRS (Sek I), die im SJ 2018/2019 oder SJ 2019/2020 ausläuft
  • und geplanter/zwingender Einsatz in RS oder GMS (Sek I) ab SJ 2019/2020
  • und schriftliche Erklärung der LK, dass sie in RS oder GMS (Sek I) eingesetzt werden möchte.

 

Anders als bei den Gruppen 1 und 2 und dem regulären Kontingent der Gruppe 3 dauert der Lehrgang für das Sonderkontingent grds. etwa 2 Jahre, da die Einführung in die Aufgaben der neuen Laufbahn gem. § 21 LBG erst mit dem Wechsel an die neue Schulart beginnt.

  • Tarifbeschäftigte:tarifbeschäftigte Lehrkräfte, die die entspr. Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, können sich ebenfalls für die Lehrgänge bewerben.
  • Unterrichtsbesuche durch die Schulleitung:werden nach Ermessen der Schulleitung (ohne vorgegebene Vorlagen) protokolliert.
  • Zugangsvoraussetzung:für die Lehrgänge war bzw. ist die überhälftige Tätigkeit an der entspr. Zielschulart (ggf. auch im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre). Auch während des Einführungsjahrs ist diese Voraussetzung grds. zu erfüllen. Die Teilnehmer/-innen müssen daher auch im Einführungsjahr entspr. überhälftig eingesetzt werden.

 

 

Stand: 21.03.2018

Bilder lesen lernen

– 1 – Welches Vorwissen haben die SuS zum Bild / Thema?

Das Bild umfassend vor dem Hintergrund ihres Vorwissens wahrnehmen.

– 2 – Welche Indikatoren gibt es?
– 3 – Welche Impulse setze ich ein?
– 4 – Welche Leitfragen ergeben sich?

Die im Bild verschlüsselten, bzw. enthaltenen Indikatoren bzw. Mitteilungsabsichten zutreffend erkennen und verstehen.

– 5 – Welche zusätzlichen Materialien sollten zur Beantwortung der Leitfragen verwendet werden?
– 6 – Welche Differenzierungsmöglichkeiten bieten sich an?

Einsatz von Text, Abbildung, Diagramm, thematische Karte etc., Medienverbund; Aufgabenformate auf unterschiedlichen Niveaustufen

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